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SUMMARY:27.02.2026 - Walk and Talk in Paderborn
DESCRIPTION: Am 27. Februar 2026 hatten wir ein „Walk and Talk“ Treffen mit Pflegeschülern und Schülerinnen des Christlichen Krankenhauses in der Paderborner City. \nDie angehenden Pflegekräfte  sind aus Indien gekommen\, um in Paderborn eine Ausbildung zur Pflegefachkraft zu absolvieren. \nTreffen war um 16 Uhr am Rathaus und von dort ging es nach einer kurzen Vorstellung paarweise los. Das Sprachtandem wurde im Laufe des Rundganges mehrfach getauscht. \nErgebnis war ein lebendiges Plaudern. \nZiel war es\, in einer lockeren und persönlichen Atmosphäre den angehenden Pflegekräften ihre aktuelle Heimat näher zu bringen und sich gleichzeitig auf Deutsch auszutauschen. \nCopyright „Zeitspende Paderborn“\nErste Station war das Rathaus. Hier haben wir einen kurzen Einblick in das Innere nehmen können und die Geschichte des Hauses und der Eingangstür\, vor allem die Motive\, kennen gelernt. \nAnschließend sind wir weiter zum Domplatz gegangen. Dort haben die Schüler und Schülerinnen den Neptunbrunnen kennengelernt und erfahren\, dass Morphium ein Paderborner Produkt ist und in einer Apotheke am Domplatz entwickelt wurde. \nAls angehende Fachkräfte im medizinischen Bereich war das eine interessante Info. \nWeiter ging es zur Kaiserpfalz und in die Bartholomäuskapelle\, wo die Akustik ausprobiert wurde. \nNächste Station war das Drei Hasen Fenster im Dom und das spezielle Pflaster sowie die Linden auf dem „kleinen Domplatz“ hinter dem Dom. \nCopyright „Zeitspende Paderborn“\nEin Besuch in der Stadtbibliothek durfte natürlich nicht fehlen. \nAuf der Paderwiese wurde durch gemeinschaftliches Hüpfen die Pader zum Sprudeln gebracht\, was alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr spaßig fanden. \nAnschließend ging es entlang der Pader zur Paderhalle. Unterwegs gab es Infos über den Fluss Pader sowie die Paderhalle als Kulturort. \nCopyright „Zeitspende Paderborn“\nCopyright „Zeitspende Paderborn“\nAuf dem Rückweg gab es dann den kulinarischen Höhepunkt des Walks. \nEin Eis auf die Hand aus der Eisdiele! \nDieser Punkt fand eine große Zustimmung und war auch ein angemessener Abschluss dieses Rundgangs\, der dann gegen 18 Uhr endete. \nNatürlich kam auch der Talk nicht zu kurz. Hier ging es nicht um Grammatik und Satzstellungen\, sondern darum\, miteinander ins Gespräch kommen. \nAlle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben die Gelegenheit gut genutzt und sich über viele verschiedene Themen ausgetauscht\, die nicht ausschließlich mit der Geschichte von Paderborn zusammenhingen. \nSo konnten in einer harmonischen und entspannten Atmosphäre Sprache\, Geschichte und Kultur miteinander verbunden werden und alle Beteiligten waren mit großem Eifer und Spaß dabei. \nCopyright „Zeitspende Paderborn“\n  \n 
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SUMMARY:+++ Absagen +++
DESCRIPTION:Liebe Zeitspenderinnen\, liebe Zeitspender\, \nDie Coronapandemie hat uns nach wie vor fest im Griff.\nSeit dem 2. November gelten wieder neue Beschränkungen\, die unser Leben maßgeblich beeinflussen.\nEs dürfte Sie deshalb nicht überraschen\, dass wir die für den 19.11.2020 (Vereinsgründung) und 03.12.2020 (Jahresabschlussveranstaltung) geplanten Veranstaltungen absagen müssen. \nWir bitten um Verständnis und hoffen\, dass es bald wieder möglich sein wird\, Veranstaltungen im normalen Rahmen durchführen zu können. \nBleiben Sie gesund und zuversichtlich
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SUMMARY:Rathaus - Thema: Mensch und Ordnung
DESCRIPTION:22.10.2020 Rathaus – Thema: Mensch und Ordnung \nNach dem gelungenen Treffen im August\, kamen die Zeitspender erneut unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften im großen Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Neben dem allgemeinen Informationsaustausch stand ein Fortbildungsvortrag zu dem spannenden Thema Ordnung auf der Agenda. \nDass sie für das Thema „Ordnung“ brennt\, konnte die Referentin Carola Böhmig\, Gründerin OrdnungsService.com\, schon mit ihren einleitenden Worten vermitteln. Ordnung bedeutet für sie Klarheit und mehr Lebensqualität! Im Folgenden erläuterte Frau Böhmig anschaulich\, was es mit dem Begriff Ordnung grundsätzlich auf sich hat\, wie sich ordentliche von unordentlichen Menschen unterscheiden\, warum es sich lohnt Ordnung zu schaffen und wie man diese dauerhaft hält. \nWas ist Ordnung und wer hat die eigentlich „erfunden“? \nGrundsätzlich bedeutet Ordnung\, dass Dinge und auch Gedanken in ein System eingeordnet werden. Das kann sowohl ein bereits existierendes System sein als auch eines\, das neu geschaffen wird\, um Gegenständen einen geeigneten Platz einzuräumen. Die Einordnung in Systeme\, fällt den sogenannten Logikern oder Kopfmenschen besonders leicht. Genau deshalb sind sie es\, die entsprechende Regeln aufstellen\, die bisweilen sehr detailliert sind. Bauchmenschen können mit Normen weniger anfangen und stehen daher häufig in der Kritik. Ihre Fähigkeiten sind im Bereich der Kreativität und Innovation angesiedelt\, was im täglichen Leben nicht immer auf die verdiente Wertschätzung trifft. \nWer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen? Stimmt genau! \nDie Redewendung „Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen“ wird im Alltag oft verwendet\, um weniger gut organisierte Zeitgenossen aufzuziehen. Tatsächlich beschreibt sie aber ordentliche Menschen perfekt\,  denn diese zeichnen sich nicht unbedingt dadurch aus\, dass sie sich besonders fleißig und akribisch mit ihrem Haushalt beschäftigen. Im Gegenteil: Durch unkomplizierte Herangehensweisen\, kleine Routinen und die Anwendung von „Tricks“ versuchen sie\, die Hausarbeit so gering wie möglich zu halten. Da sie visuelle Typen sind\, entgehen ihren Augen selten „Unordnungsherde“ und sie nutzen auch kurze freie Zeiträume\, um diese umgehend zu beseitigen. So schaffen sie nebenbei Klarheit und Übersicht und vermeiden lange Suchaktionen und Mammut-Aufräumprojekte. \nWas sind denn das für unordentliche Typen? \nUnordentlichen Menschen wird tendenziell Faulheit unterstellt. Dabei gibt es viele Ursachen für ihr Chaos. Zunächst sind sie nicht so visuell veranlagt wie die Kopfmenschen. Gewisse „Nachlässigkeiten“ in der Haushaltsführung werden daher schlichtweg übersehen. Aber auch wenn sie das Chaos bemerken\, gibt es Gründe\, die sie von der erfolgreichen Bewältigung der Aufgaben abhalten. Hier kann man unterschiedliche Typen beobachten: \n·  Perfektionisten: Obwohl Unordnung und Perfektionismus auf den ersten Blick nicht zusammen passen\, ist der Wunsch alles (viel zu) gut machen zu wollen\, oft der Grund\, warum Aufräumprojekte scheitern bzw. mit Frust enden. \n·  Sicherheitsbedürftige: Diesen Typ blockiert die Angst\, dass er bestimmte Dinge (z.B. Dokumente) in der Zukunft doch nochmal brauchen könnte. \n·  Sentimentalisten: Sentimentale Menschen klammern sich (zu) stark an Gegenstände aus der Vergangenheit\, selbst wenn diese überhaupt nicht mehr in ihrem Leben zum Einsatz kommen\, wie z.B. Omas gutes Goldrandgeschirr. \n·  Hilflose: Menschen dieses Typs wissen schlicht und einfach nicht\, wie bzw. wo sie mit dem Aufräumen anfangen sollen. \n·  Erholungsbedürftige: Dieser Unordnungstyp schafft es neben seinen normalen Aufgaben nicht\, Aufräumprojekte anzugehen bzw. fertigzustellen. \nSOS – Wann ist Hilfe von außen sinnvoll oder nötig \nUnordnung beginnt oft schleichend\, z.B. damit\, dass ein Raum vollgestellt wird. Nach und nach breitet sich das Chaos in der ganzen Wohnung oder dem Haus aus. Der Verstand lässt sich dann oft noch durch Begründungen und Entschuldigungen für gescheiterte Aufräumvorhaben zum Schweigen bringen; die Seele hingegen nicht. \nWenn ein Haushalt nicht mehr funktioniert und der Mensch anfängt unter Frustration\, Scham und sozialer Isolation zu leiden\, muss etwas passieren!  \nOft dauert es lange\, bis unordentliche Menschen sich ihr Problem eingestehen. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist\, können Ordnungsexperten helfen. \nEin professioneller Aufräumhelfer sucht den intensiven persönlichen Kontakt\, um sich einen Überblick über die individuelle Problemsituation und die Lösungsmöglichkeiten (z.B. ungenutzte Stauräume) zu verschaffen. Erst dann geht es an das gemeinsame Aufräumen\, was natürlich beinhaltet\, dass keine Gegenstände ohne Zustimmung entsorgt werden. \nDa Unordnung oft über Jahre entsteht\, kann der Weg zur Ordnung ein längerer Prozess sein\, der immer wieder Begleitung benötigt. Aber auch wenn der Weg mühsam ist\, lohnt er sich immer\, denn besseres Wohnen verbessert die Lebensqualität! \nVon den „Unordentlichen“ abzugrenzen\, sind die sogenannten „Messies“\, die ein grundsätzliches Problem damit haben\, den Wert und Nutzen von Gegenständen zu beurteilen und diese bis hin zur Vermüllung und Verwahrlosung horten. Hier liegen oft psychische Probleme zugrunde\, so dass ein Ordnungscoach allein keinen Ausweg bieten kann. \nEin paar praktische Tipps \nIm Anschluss an den engagierten Vortrag zu ihrem Lieblingsthema „Ordnung“ stand Frau Böhmig den Zeitspendern für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung und gab einige Tipps\, die auch für Haushalte ohne massive Unordnungsprobleme interessant sind. Hier einige Anregungen und Merksätze: \n·   Es gibt kein universelles Ordnungsschema. Ordnung muss immer individuell sein; also auf die Bedürfnisse und räumlichen Möglichkeiten des einzelnen Haushaltes abgestimmt. \n·   Ablageplätze für häufig benötigte Gegenstände müssen logisch und bequem erreichbar sein. \n·   Ein Korb oder andere schöne Aufbewahrungsbehältnisse für den täglich anfallenden Kleinkram (Notizzettel\, leere Batterien\, etc.) sorgen für ein ordentliches Gesamtbild. Solche Behältnisse müssen regelmäßig (wöchentlich) geleert werden. \n·   Inhalte\, die nicht greifbar sind\, können auch nicht wichtig sein! Die Aufbewahrung alter Zeitschriften lohnt z.B. nicht\, da ein interessanter Artikel in einem großen Zeitungsstapel in der Regel kaum auffindbar ist. \n·   Es macht in der Regel keinen Sinn\, Dokumente über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist aufzuheben (z.B. Kontoauszüge\, Steuererklärungen\, Quittungen etc.). Schredder für Privathaushalte oder spezielle Dokumentencontainer in Entsorgungszentren ermögliche die sichere Vernichtung. \nMit diesen Denkanstößen und vielleicht auch Anregungen für ihre persönlichen Aufräumprojekte\, traten die Zeitspender nach dem interessanten Fortbildungsvortrag den Heimweg an. \n 
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SUMMARY:Rathaus - Thema: Peter Paul Rubens und der Barock im Norden
DESCRIPTION:06.08.2020 Rathaus Thema: Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ \n  \nAm 6. August 2020 trafen sich zahlreiche Zeitspender nach einer Covid-19 bedingten Pause im großen Sitzungssaal des Paderborner Rathauses – natürlich unter Berücksichtigung strenger Sicherheitsauflagen. Neben dem Austausch zum individuellen Umgang mit dem ehrenamtlichen Engagement in den letzten Monaten\, stand ein Vortrag zu der Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ im Mittelpunkt des Abends. \n\n  \nDas Diözesanmuseum hat sich durch hochkarätige Ausstellungen bundesweit einen Namen gemacht. Die kürzlich eröffnete Ausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ fügt sich nahtlos in die Reihe außergewöhnlicher Veranstaltungen ein. Warum die Ausstellung dem berühmten flämischen Barockmaler gewidmet ist\, der Paderborn nie besucht hat\, brachte die erfahrene Museums- und Stadtführerin Claudia Westermann den interessierten Zeitspendern nahe. \nDer Paderborner Dom – Von der Gotik zum Barock dank flämischer Kunstfertigkeit \n  \nDer Paderborner Dom hat im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte aus Zerstörung und Wiederaufbau erlebt. Auch der verheerende 30jährige Krieg hinterließ ein verwüstetes Bauwerk. Doch bereits 4 Jahre nach Kriegsende wurde der Wiederaufbau des vormals gotischen Domes in Angriff genommen – nun aber in dem derzeit aktuellen Barockstil. Dieser eignete sich nicht nur hervorragend für große Inszenierungen\, sondern legte den Fokus auf den Hochaltar und damit auf das Sakrament der Eucharistie\, was auch mit den aktuellen Beschlüssen des Konzils von Trient im Einklang war. \nUm den gewünschten Barockstil perfekt umzusetzen\, holte man die Brüder Antonius und Ludovicus Willemssens aus Antwerpen nach Paderborn. Hier knüpft der Ausstellungstitel „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ an\, denn die künstlerische Arbeit der Brüder wurde durch den unverkennbaren Stil des großen Barockmalers geprägt. \n  \nPeter Paul Rubens – Künstler und Geschäftsmann mit Einfluss bis in die Gegenwart \nVon Peter Paul Rubens findet man neben dem großformatigen Gemälde „Beweinung Christi“ diverse Vorgemälde in der Ausstellung. Diese geben einen interessanten Einblick in die Besonderheiten seines Stils: die spezielle Perspektive von unten nach oben\, das besondere Leuchten der Schlüsselszene und die schwungvollen Inszenierungen von Bewegung wie dem Faltenwurf der Gewänder. \nDen Werken von Rubens werden Gemälde und Skulpturen verschiedener Epochen bis in die Gegenwart gegenübergestellt\, die den Stil des Meisters und Komponenten aus seinen Bildern aufgreifen. Ein besonderes Augenmerk gilt natürlich den Werken der Brüder Willemssens\, die viele Jahre in Paderborn und der Umgebung künstlerisch tätig waren und so den flämischen Barockstil in die Region brachten. \nDie Ausstellung bringt den Besuchern aber nicht nur den Stil und Einfluss von Rubens nahe. Insbesondere anhand der Vorzeichnungen wird klar\, dass der Barockmaler auch ein erfolgreicher Geschäftsmann war\, der eine leistungsfähige Werkstatt unterhielt. Dort stellten Rubens‘ Schüler und Gehilfen Gemälde nach seinen Entwürfen und mit seiner Unterstützung fertig. So ist auch die große Anzahl von rund 1.500 Kunstwerken zu erklären\, die Peter Paul Rubens zugeschrieben werden. \nEin Engel der nicht reisen durfte und Gemäldefetzen aus dem Keller \nSonderausstellungen im Diözesanmuseum zeichnen sich immer durch ihren speziellen Blickwinkel auf die gewählten Themen und die ungewöhnlichen nationalen und internationalen Leihgaben aus. Auch die rund 150 Exponate der aktuellen Ausstellung wurden laut Frau Westermann mit großer Sorgfalt von 65 Leihgebern aus 10 Ländern zusammengestellt. Trotz des Lockdowns in vielen Ländern konnte die Ausstellung mit nur 2 Monaten Verspätung eröffnet werden. Nur das großformatige Rubensgemälde eines Engels\, das als ein Highlight vorgesehen war und das Ausstellungsplakat ziert\, konnte die Reise von den USA nach Paderborn aufgrund der Covid-19 Pandemie leider nicht antreten. \n \nEin weiteres Ausstellungshighlight musste zum Glück nicht weit reisen\, lagerte es doch über Jahre quasi im Kartoffelkeller des früheren Domprobstes. Die Rede ist von dem Gemälde\, das die Gebrüder Willemssens für den neuen Hochaltar geschaffen haben. Dieses Altarbild wurde zwar durch die Luftangriffe im zweiten Weltkrieg regelrecht in Fetzen gerissen\, aber zum Glück wurden diese in dem besagten Keller aufbewahrt und durch Zufall nach vielen Jahren wiederentdeckt. Die zusammengesetzten Fragmente sind nun erstmalig in der Ausstellung zu bewundern und vermitteln einen Eindruck von der Großartigkeit dieses barocken Kunstwerks. \nSo bedauerlich der Ausfall des Engelsgemäldes von Rubens auch ist\, der Vielschichtigkeit der Ausstellung tut das sicherlich keinen Abbruch. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall aufgrund der spannenden Einblicke in verschiedene Themenbereiche: Von der wechselvollen Geschichte des Paderborner Doms\, über das Leben und Schaffen des großen Barockmalers Peter Paul Rubens bis hin zu seinem nachhaltigen Einfluss auf spätere Künstlergenerationen. Zu diesem Schluss kamen jedenfalls die Zeitspender dank der Vorstellung des Gesamtkonzeptes und ausgewählter Exponate durch Frau Westermann.
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SUMMARY:Rathaus Thema: "Telefonseelsorge"
DESCRIPTION:Unter dem ermutigenden Titel „Sorgen kann man teilen“ stellte Frau Monika Krieg\, Leiterin der Telefonseelsorge Paderborn\, die Historie\, die aktuellen Herausforderungen und auch die neuen Wege der Telefonseelsorge im digitalen Zeitalter vor. \nDie Telefonseelsorge hat sich in den 1950er Jahren aus der Initiative eines evangelischen Pfarrers entwickelt und schnell von London aus über Ländergrenzen hinweg verbreitet. In dieser Zeit waren noch viele Themen tabuisiert\, über die man inzwischen zum Glück offen sprechen kann. Um Verzweiflungstaten zu verhindern\, machte der Pfarrer sein vertrauliches Gesprächsangebot mit dem Satz publik: „Bevor Sie sich das Leben nehmen\, rufen Sie mich an!“ \nRund um die Uhr ein offenes Ohr finden \nIn Paderborn wird die Telefonseelsorge seit 1986 als ökumenische Initiative im Sinne des barmherzigen Samariters betrieben. Das bedeutet\, Hilfe- und Ratsuchende finden immer rückhaltlos Gehör – unabhängig von ihrer Konfession und ohne Missionsgedanken. Aber der Unterstützung sind auch Grenzen gesetzt. Die Telefonseelsorge kann professionelle Therapien nicht ersetzen und auch keine konkreten Problemlösungen anbieten. Es geht vielmehr darum\, Menschen in seelischer Not (z.B. bei Beziehungsproblemen\, Trauer\, Einsamkeit bis hin zu Selbstmordgedanken) ein offenes Ohr anzubieten. \nCharakteristisch für die Telefonseelsorge ist\, dass das Angebot niederschwellig ist. Das heißt\, dass Hilfesuchende weder ihren Namen nennen\, noch sonstige Pflichtfragen beantworten müssen und sich immer auf die absolute Verschwiegenheit ihrer Gesprächspartner verlassen können. \n„An die Telefonseelsorge wenden sich rund ums Jahr und zu jeder Tages- und Nachtzeit Menschen aller Altersklassen und sozialer Schichten“\, berichtet Monika Krieg. Zwei Tendenzen sind dabei zu beobachten: \n\nIn Summe sind rund 2/3 der Anrufer weiblich\nBei den älteren Anrufern handelt es sich oft um alleinstehende Männer\n\nHohe Anforderungen an das Ehrenamt \nDie Mitarbeit bei der Telefonseelsorge stellt hohe Anforderungen an die ehrenamtlichen Unterstützer – sowohl hinsichtlich des zeitlichen Aufwandes als auch der persönlichen Belastbarkeit. Rund 20 Stunden pro Monat bringen die rund 75 ehrenamtlichen Helfer ein\, um gemeinsam mit den beiden hauptamtlichen Leiterinnen eine 24-stündige Erreichbarkeit in 5 Schichten sicherzustellen. Dabei sind die ehrenamtlichen Unterstützer in der Regel alleine tätig. Allerdings sind sie nicht alleingelassen\, denn sie werden durch eine 15-monatige Ausbildung sehr gut auf ihre Aufgaben vorbereitet und laufend durch Weiterbildung und Supervision unterstützt. \nIn der Aus- und Weiterbildung geht es nicht nur um Fragen\, die die Hilfesuchenden betreffen. Wichtig sind auch Lerninhalte zum Schutz der eigenen Person durch Abgrenzung\, zum Beenden unangemessener Gespräche (von pubertären „Klingelstreichen“ bis hin zu massiven Beleidigungen) und zum Umgang mit akuten Suizidsituationen\, die natürlich die höchste Belastung für die Telefonseelsorger sind. \nUnterstützung im digitalen Zeitalter \nDie Grundidee der Telefonseelsorge ist seit den 50er Jahren die gleiche geblieben: Rund um die Uhr ein kompetenter und fürsorglicher Ansprechpartner für Menschen sein\, die ihre akuten Sorgen und Nöte aktuell mit niemanden teilen können oder wollen. Mit dem Einsetzen des digitalen Zeitalters\, haben sich allerdings die Kommunikationskanäle verändert. Während ältere Menschen weiterhin das Telefonat bevorzugen\, kommunizieren jüngere Ratsuchende vermehrt per Email oder Chat. Auch diesem geänderten Kommunikationsverhalten trägt die Telefonseelsorge mit ihren Email- und Chat-Angeboten bereits Rechnung. \nMit der App „KrisenKompass“ wird kurzfristig bundesweit das nächste zeitgemäße Angebot der Telefonseelsorge zur Verfügung gestellt. Diese Neuentwicklung zielt insbesondere auf die Suizidprävention und beinhaltet sowohl einen „1. Hilfe Koffer“ für Suizidgefährdete als auch für deren Freunde und Familien. \nDer engagierte Vortrag von Frau Monika Krieg zeigte einmal mehr die große Bedeutung\, die ehrenamtliche Arbeit für den Einzelnen und die Gesellschaft hat und die Professionalität mit der solche wichtigen Initiativen heute oft aufgestellt sind.
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SUMMARY:Jahresausklang 2019
DESCRIPTION:Gemütlicher und informativer Zeitspende-Jahresausklang in der Feuerwache Süd  \nAm 5. Dezember lockte die Einladung zur Adventsfeier die Zeitspender in die festlich geschmückte Feuerwache Süd. Passend zur Vorweihnachtszeit erhielten sie viele nützliche Hinweise zur Brandvermeidung und einen interessanten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. \nRund 1.000 Besucher pro Jahr zeigen\, dass sich Besichtigungen der Feuerwache großer Beliebtheit erfreuen. So folgten auch zahlreiche Zeitspender der Einladung in die Feuerwache Süd\, wo sie herzlich vom Zeitspende-Organisationsteam und dem leitenden Branddirektor Ralf Schmitz begrüßt wurden. \nRund 250 hauptamtliche Feuerwehrleute sind in Paderborn verantwortlich für Brandschutz\, Hilfeleistungen und den Rettungsdienst. Unterstützt werden sie durch zehn Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn und zahlreiche weitere Ehrenamtliche z.B. im Musikzug\, Spielmannszug und der historischen Abteilung. \nBrandschutztipps (nicht nur) zur Weihnachtszeit \nInsbesondere in der feierlichen und heimeligen Vorweihnachts- und Weihnachtszeit\, steigt das Risiko von Bränden in Wohngebäuden. Deshalb legte Ralf Schmitz den Zeitspendern ans Herz\, bei der Auswahl und Anordnung der Weihnachtsdekoration nicht nur die Optik\, sondern auch die Sicherheitsaspekte im Auge zu behalten: \n\nKerzen und Kränze immer kippsicher auf feuerfeste Unterlagen stellen und Abstand von Dekorationen und Gardinen halten\nKerzen nie aus dem Auge lassen und auch bei kurzem Verlassen des Raumes löschen\nKerzen nicht zu weit herunter brennen lassen (insbesondere wenn sie auf Metalldornen stecken\, die sich stark erhitzen können)\, denn trockene Kränze und Gestecke entzünden sich schnell\nWunderkerzen nie in geschlossenen Räumen nutzen\nVorsicht vor Lichterketten und anderen Leuchtdekorationen! Immer auf Prüfzeichen achten und bei Verlassen des Hauses grundsätzlich ausschalten\nBei Kabelsalat und Verknüpfungen von Mehrfachsteckdosen drohen gefährliche Kurzschlüsse\nEinen Eimer oder eine Kanne mit Löschwasser gut zugänglich bereitstellen\n\nUnd neben den Tipps zur Weihnachtsdekoration\, gab es euch noch einen wichtigen Hinweis für die Zubereitung des Festessens: Sollte es dabei zu einem Fettbrand kommen\, diesen nie mit Wasser löschen! Den Brand durch Auflegen des Pfannendecks ersticken oder eine Löschdecke verwenden. \nVerhalten im Brandfall – Rauch die unterschätze Gefahr \nKommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand\, gilt es Ruhe zu bewahren. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Es ist daher hilfreich\, sich das eigene Heim gelegentlich im Hinblick auf mögliche Fluchtwege anzuschauen. Allerdings dürfen mögliche Fluchtwege niemals genutzt werden sollten\, wenn sich darin bereits Rauch verbreitet hat. \n„Während die meisten Menschen großen Respekt vor Flammen haben\, stellt Rauch eine eher unterschätze Gefahr dar“\, weiß Ralf Schmitz\, “dabei kommt es grade durch Rauch\, zu tödlichen Ausgängen in Brandfällen. Im Zweifel ist es daher sicherer\, im brennenden Haus zu bleiben\, umgehend die Feuerwehr zu alarmieren\, Türen hinter sich zu schließen und falls möglich durch nasse Tücher abzusichern. Idealer Weise macht man sich an einem gut sichtbaren Fenster bemerkbar\, um den Feuerwehrleuten die schnelle Bergung zu erleichtern. \nFeuerwehr heute: Zwischen computergestützter Einsatzleitung und Rutschstange  \nIm Anschluss an den interessanten Vortrag stand ein geführter Rundgang durch die Feuerwache auf dem Plan. In der Leitstelle zeigte ein Blick auf die großen Bildschirme\, wie effektiv die Feuerwehrleute und Einsatzfahrzeuge heute verwaltet\, überwacht und im Bedarfsfall zum Brandort geleitet werden. \nDer folgende Stopp an der Rutschstange hat sicherlich einige Zeitspender überrascht. Dass diese Erfindung aus dem 19ten Jahrhundert nicht einfach ein nettes Requisit aus altmodischen Spielfilmen\, sondern auch heute noch ein unübertroffen effizientes Hilfsmittel in der Feuerwehrarbeit ist\, zeigte sich ebenso ungeplant wie eindrucksvoll. Kaum hatte ein freundlicher Feuerwehrmann die Rutschstange präsentiert\, da ertönte ein Alarm und „Schwupps“ war der nette Herr auch schon nach unten entschwunden und ein zweiter Kollege folgte ihm schneller als die meisten anwesenden Zeitspender schauen konnten. \nMit diesem echten Alarm endete der Rundgang zwar etwas früher als geplant\, dafür aber mit einem überraschenden „Showeffekt“. Im Anschluss genossen die anwesenden Zeitspender das gemütliche Beisammensein und den Erfahrungsaustausch bei leckerem Essen und Getränken im weihnachtlich geschmückten Schulungs- und Gesellschaftsraum der Feuerwache Süd.
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